In den vergangenen Wochen hieß es oft, Europa sei in der Krise nicht präsent in der Welt
In den vergangenen Wochen hieß es oft, Europa sei in der Krise nicht präsent in der Welt; und man zeigte mit dem Finger auf die Tschechische Republik, nachdem die Regierung gestürzt war.
Ich hingegen bin beeindruckt von der Vitalität Europas heute – und das trotz aller Kritiken. Erstens, und das ist tatsächlich so: Die G 20 hätten ohne die Europäer nicht die angekündigten Ergebnisse erzielt. Ich bin des festen Überzeugung, dass es alleine der Entschlossenheit einer Reihe von Europäern um Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Benelux-Staaten zu verdanken ist, dass wir konkrete Maßnahmen zur Kontrolle der Märkte erreichen konnten.
Zur tschechischen Regierungskrise: Nun, sie ist Teil des demokratischen Lebens eines europäischen Landes, das müssen wir respektieren. Aber sie hat zwei positive Seiten: Erstens macht sie uns klar, wie sehr wir den Lissabon-Vertrag brauchen. Um eine so wichtige Institution wie das Europa der 27 zu führen, sind Zeit und Vorhersehbarkeit nötig. Diese Krise macht uns aber auch bewusst, dass wir in einer so großen Union eine offene und abgestimmte Lösung finden müssen, damit diejenigen, die schneller vorwärts gehen wollen, nicht von denjenigen gebremst werden, die sich zu Recht mehr Zeit lassen wollen. Darüber sprechen wir seit 15 Jahren, was beweist, dass es sich um ein fortdauerndes Problem handelt, das gelöst werden muss.
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Dans les dernières semaines, j’ai entendu beaucoup de propos qui déploraient l’inexistence de l’Europe dans le monde face à la crise et qui montraient du doigt la république tchèque dont le Gouvernement venait d’être renversé.
Je suis frappé au contraire de la vitalité de l’Europe aujourd’hui et ceci en dépit de toutes les critiques. D’abord et c’est une vérité forte, sans les Européens, le G20 n’aurait pas obtenu les résultats annoncés. Je crois sincèrement que c’est uniquement grâce à la résolution dont a fait preuve un groupe décidé d’Européens autour de l’Allemagne, de la France, de l’Italie, de l’Espagne et du Bénélux que nous avons obtenu des mesures précises de contrôle des marchés.
Quant à la crise gouvernementale tchèque, elle fait partie de la vie démocratique d’un pays européen et nous devons la respecter. Mais elle a deux vertus : d’abord de nous rappeler combien le traité de Lisbonne est nécessaire. Pour conduire une institution aussi importante que l’Europe à 27, il faut de la durée et de la prévisibilité. Elle nous rappelle aussi que dans une union aussi large, il faut trouver une solution ouverte et consensuelle pour que ceux qui veulent aller plus rapidement ne soient pas freinés par ceux qui préfèrent de façon légitime prendre plus de temps. Nous en parlons depuis 15 ans, cela prouve qu’il s’agit d’un même problème qui a besoin d’une solution.
01. August 2009 um 14:14
Danke für den Tipp, ich war den Blog grad mal besuchen und ich kann deiner Ausführung nichts hinzufügen. Das Layout gefällt mir sehr gut, ja und an Informationen fehlt es da auch nicht. Bin mal gespannt was demnächst noch so tolles hier erscheint.